Vita

Die in Wiesbaden geborene Blockflötistin Sabine Ambos studierte in Frankfurt bei Michael Schneider und in Mailand bei Pedro Memelsdorff. Sie wurde mit Stipendien der Studienstiftung des deutschen Volkes und des DAAD gefördert und erhielt für ihr ausdrucksstarkes Spiel nationale und internationale Preise. Als erste Blockflötistin wurde sie mit dem 1. Preis beim Lenzewski-Wettbewerb in Frankfurt ausgezeichnet, zusätzlich mit dem Sonderpreis für die qualifizierteste Darbietung eines Werkes aus dem 20. Jahrhundert.

Nach dem Diplomkonzert „mit Auszeichnung“ und dem Konzertexamen in Frankfurt unterrichtete sie mehrere Jahre an der Frankfurter Musikhochschule und war Musikalische Leiterin von Live Music Now Frankfurt. Musikalische Projekte führten sie außerdem an die Alanus-Hochschule Bonn, die Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und die Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Komponisten-Colloquium mit Violeta Dinescu). Seit 2010 wird sie bei vielbeachteten Produktionen der Oper Frankfurt und Projekten des Mutare Ensemble engagiert.

Mehrere moderne Blockflötenkompositionen sind ihr gewidmet, so das Solo Sisyphos von Gerhard Müller-Hornbach, die Ambos-Toccata von Fulvio Caldini, Mondgeflüster von Diana Čemerytė und das Blockflötenkonzert ex silentio von Ji Young Kang. 2018 spielte sie die Uraufführung von Violeta Dinescus zerreißt, zerbricht, springt … für Blockflöte solo.

Sabine Ambos (Foto © Sandra Vergien)

Wichtige Stationen ihrer solistischen und kammermusikalischen Tätigkeit sind Einladungen zum NDR Hamburg, in die Berliner Philharmonie, zum Festival „Zeit für Neue Musik“ Bayreuth, in die Kunststation St. Peter Köln sowie Konzertreisen nach Barcelona, Brüssel, Tiflis und zum Goethe-Institut New York.