Vita

Die in Wiesbaden geborene Blockflötistin Sabine Ambos erhielt für ihr ausdrucksstarkes Spiel Auszeichnungen wie den Lenzewski-Preis der Frankfurter Musikhochschule, verbunden mit dem Sonderpreis für die Interpretation Neuer Musik, sowie mit dem Ensemble Mediolanum den internationalen „Prelude Classical Music Award 2007“.
Sie wurde zu Konzerten und CD-Produktionen im In- und Ausland eingeladen: Rheingau Musik Festival, Alte Oper Frankfurt, Berliner Philharmonie, DeutschlandRadio, Eröffnung der deutschen Kulturwoche in Mailand, nach Barcelona, Brüssel, Tiflis und zum Goethe-Institut New York.

Ihr Studium führte sie als Jungstudentin zu Prof. Michael Schneider nach Frankfurt, wo sie ihr Diplomkonzert „mit Auszeichnung“ ablegte und sie ihre Studien mit dem Konzertexamen abschloss, sowie mit Stipendien des DAAD und der Studienstiftung des deutschen Volkes zu Pedro Memelsdorff nach Mailand. Sabine Ambos war als Dozentin der Frankfurter Musikhochschule (2002-2012) mehrere Jahre Künstlerische Leiterin von Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt. Seit 2010 wird sie regelmäßig als Blockflötistin bei vielbeachteten Produktionen der Oper Frankfurt und Konzerten des Mutare Ensemble engagiert.

Sabine Ambos verbindet eine intensive musikalische Zusammenarbeit mit der Akkordeonistin Mirjana Petercol und dem Gitarrenduo Nick & David Kvaratskhelia.

Mehrere moderne Blockflötenkompositionen wurden ihr gewidmet, so das Solo „Sysiphos“ von Gerhard Müller-Hornbach, die Ambos-Toccata von Fulvio Caldini, „Mondgeflüster“ von Diana Čemerytė und das Blockflötenkonzert „ex silentio“ von Ji Young Kang. 2018 spielte sie die Uraufführung von Violeta Dinescus „zerreißt, zerbricht, springt…“ für Blockflöte solo in Frankfurt.