Sabine Ambos gehört zu den führenden deutschen Blockflötistinnen. Für ihr virtuoses und ausdrucksstarkes Spiel erhielt sie wichtige Preise und Auszeichnungen, so beim Internationalen Telemann-Wettbewerb in Magdeburg, den Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft Frankfurt und den Lenzewski-Preis der Frankfurter Musikhochschule. Die Bundespreisträgerin bei Jugend Musiziert erhielt außerdem Stipendien unter anderem der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Deutschen Phono-Akademie Hamburg, des Europäischen Hölderlin-Programms sowie des DAAD.
1999 gründete sie mit der Cembalistin Wiebke Weidanz und dem Cellisten Felix Koch das mittlerweile vielfach ausgezeichnete Ensemble Mediolanum.
Ihr Studium führte sie als Jungstudentin zu Prof. Michael Schneider nach Frankfurt, wo sie ihr Diplomkonzert „Mit Auszeichnung“ ablegte. Später vervollständigte sie ihre Studien bei Pedro Memelsdorff in Mailand, bevor sie ihre Ausbildung 2003 mit dem Konzertexamen an der Frankfurter Musikhochschule abschloss.
Sie wurde zu Konzerten und Produktionen im In- und Ausland eingeladen: Rheingau Musik Festival, Alte Oper Frankfurt, Bach-Fest Leipzig, Festival Zeit für Neue Musik Bayreuth, Internationale Blockflötentage Engelskirchen, NDR Hamburg, HR, SWR, DeutschlandRadio Berlin, Kronberg Cello Festival, Instrumentenmuseum Brüssel, Eröffnung der deutschen Kulturwoche in Mailand, nach Barcelona und zum Goethe-Institut New York. Im Jahr 2005 gab sie mit dem Ensemble Mediolanum ihr Debüt in der Berliner Philharmonie.
Die CD mit Weltersteinspielungen von Werken Roberto Valentinis wurde mit dem Prelude Classical Music Award 2007 ausgezeichnet. Sabine Ambos ist Dozentin an der Frankfurter Musikhochschule, außerdem war sie von 2007 bis 2010 Künstlerische Leiterin von Yehudi Menuhin – Live Music Now Frankfurt am Main.
Aktuell erschienen ist ihre CD mosaïque, die sie mit dem Gitarrenduo Kvaratskhelia eingespielt hat.